Bericht von der Züchter- und Zuchtwartetagung am 24.04.2010 in Gießen-Kleinlinden

Referentin Dr. Andrea Münnich, Bernau bei Berlin

Zu Beginn der Züchter- und Zuchtwartetagung nahm der Landesgruppenzuchtwart der Landesgruppe Hessen, Winfried Löw, eine besondere Ehrung vor:

Der EhrenLandesgruppenzuchtwart der Landesgruppe Hessen, Herr Willibald Wendel, wurde von Herrn Löw mit besonders herzlichen Worten für sein Lebenswerk als Züchter und Zuchtwart – sowohl in der Gruppe Dillkreis als auch in der Landesgruppe Hessen – geehrt.

Besonders betont wurde hierbei die Ehrung durch den VDH in Dortmund: Die Verleihung der Baron-von-Gingis-Medaille, die höchste Auszeichnung, die der VDH für Verdienste in der Zucht und für die kynologische Fortbildung der nachfolgenden Generationen von Züchtern und Zuchtverantwortlichen zu vergeben hat.

Sein Dank an Willibald Wendel für die jahrzehntelange Arbeit für unseren Boxer verband er mit Geschenken der Landesgruppe Hessen und der Hoffnung, daß der hochgeschätzte Züchter und Mentor noch lange bei guter Gesundheit bleiben möge.

Das Thema des Referates von Frau Dr. Andrea Münnich lautete:

Der Welpe – von der Geburt bis zu seiner Abgabe an die neuen Besitzer

Prinzipiell gilt, Welpen werden unreif geboren, die Organsysteme funktionieren nur unvollständig. Z.B. die Entgiftungsfunktion der Leber, das Herz-Kreislaufsystem und die Nieren, die noch eine unvollständige Ausscheidungsfunktion haben. Auch im Verdauungstrakt läuft noch nicht alles so, wie beim erwachsenen Hund: die Enzyme sind nur begrenzt verfügbar, was sich auch darin äußert, daß Fremdkohlenhydrate im Zusatzfutter in der Anfangszeit schlecht vertragen werden mit der Folge von Durchfällen.

Das sicherste Mittel, eine kontinuierliche Entwicklung des Welpen zu kontrollieren ist das tägliche Wiegen. Ebenso die Beurteilung des Schlafverhaltens. Eine nachgeburtliche Gewichtsabnahme ist normal, danach aber muß es vorwärts gehen. Jammern und/oder Schreien sollten nicht länger als 10 Minuten andauern, das Trinkverhalten ansonsten aber normal ablaufen. Empfehlung: niemals bis zur absoluten Sättigung füttern!

Entwicklungsablauf der ersten 4 Wochen:

bis zum 3. Tag: Nabelschnur ist trocken bzw. bereits abgefallen. Bei vorliegen von Feuchtigkeit im Bereich des Nabels besteht Infektionsgefahr!

3. Tag:              Die Beuge-Streckdominanz muß funktionieren, d.h.: beim Senkrechthalten des Welpen muß sich aus der gestreckten Haltung sofort ein Zusammenziehen des Körpers, der Beine ergeben.

6. – 8. Tag:       Ein während des Schlafes auftretendes Zittern/Zucken ist normal.

Ab 10. Tag:       Das Geburtsgewicht sollte sich verdoppelt haben, die Augen fangen an, sich zu öffnen, erste Steh- und Laufversuche beginnen.

13. Tag:            Die Ohren öffnen sich, der Welpe nimmt Geräusche wahr.

Ab 16. Tag:       der Welpe ist in der Lage, selbstständig Kot und Harn abzusetzen. Wichtig: Konsistenz des Kotes kontrollieren.

Ab 21. Tag:       Harnabsatz erfolgt willkürlich. Bei mutterloser Aufzucht musste der Kot- und Harnabsatz manipulativ angeregt werden, analog der mütterlichen Zunge.

Ab 28. Tag:       Der Bewegungsablauf erfolgt nun deutlich koordinierter.

Eine Blutuntersuchung zeigt auf, daß die Parameter beim Welpen zu denen erwachsener Hunde deutliche Unterschiede aufweisen. So sind z.B. die Leber- und Nierenwerte, der Protein-, Kreatinin-, Albuminwert und weitere teils erhöht, teils niedriger.

Gefahren, die während der Geburt auftreten können:

Sauerstoffmangel: Schleim vorsichtig absaugen, Kaltwasserguß im Nackenbereich/Wirbelsäule, was das Atemzentrum stimuliert.

Da die Nabelschnur relativ kurz ist, sollte man bei einem im Geburtsweg feststeckenden Welpen eingreifen, bevor diese reißt. Bei einem Kaiserschnitt kann man durch Sauerstoffgaben den Welpen unterstützen, evtl. manuell durch vorsichtige Brustkorbkompressionen die Atemtätigkeit anregen. Eine Herzmassage hat ebenfalls sehr vorsichtig zu geschehen (Tierarzt!). Jen-Chung-Methode: In der Nasenfalte zwischen Nasenschwamm und Oberlippe befindet sich ein Akkupunkturpunkt, der bei Stimulation die Atmung anregt.

Weiße Schleimhäute sind – im Gegensatz zu bläulichen – weitaus gefährlicher: hier steht der Kreislauf unmittelbar vor dem Aus. Bleiben Wiederbelebungsmaßnahmen nach 15 Minuten erfolglos, sind diese abzubrechen.

Ganz wichtig ist: kontrollieren, ob Fehl-/Mißbildungen vorhanden sind. (Gaumenspalten etc.)

Sehr wichtig ist ein ausreichende Wärmezufuhr; sie muss aber so geregelt sein, daß sowohl Welpen als auch Mutter diese je nach Bedarf selbst aussuchen können (z.B. Wärmeplatte in der Wurfkiste oder Rotlicht darüber sollte nur einen Teil abdecken, so daß wahlweise ausgewichen werden kann).

Erkrankungen – Defekte – unphysiologischen Verhalten:

Unruhe, Schreien, kein Saug-/Schluckreflex (mit der Flasche kontrollieren), Untertemperatur, Gewichtsstagnation, pathologische Hyperthermie (Fieber), Durchfall. Krämpfe, Blähungen, fehlender Muskeltonus, Gewichtsverlust; angeborene Fehlbildungen.

Bei der Hündin: Scheidenausfluß, beginnende Mastitis.

Eine Zufütterung ergibt sich bei zu großen Würfen, geringen Zuwächsen und selbstverständlich bei Milchmangel. Liegt ein vorgetäuschtes Saugen vor (saugt sich nicht fest, wandert von einer Zitze zur nächsten), muss unbedingt zugefüttert werden.

Die Körpertemperatur des Welpen beträgt:

Geburt – 7. Tag:    34,4 – 37 °C

2. Woche:             35,0 – 37,8 °C

3. – 4. Woche:       36,1 – 37,8 °C

danach:                 38,3 – 38,8 °C.

Im Fachhandel gibt es flexible Thermometer für Frühchen.

Der Flüssigkeitsbedarf des Welpen ist zu kontrollieren sowohl durch Hautturgor (Verstreichen einer hochgezogenen Hautfalte, welche sofort wieder verschwinden Muss), als auch durch eine Überprüfung des Zustandes der Mundschleimhaut: sie Muss glänzend und feucht sein, niemals aber darf sie trocken und matt aussehen. Letzteren falls liegt ein Mangel an Flüssigkeit im Körper vor.

Erkrankungen der Welpen können auftreten durch eine Erkrankung der Mutterhündin, auch wenn dieses nicht sofort offensichtlich ist. So können Infektionen auftreten durch Wochenfluß der Hündin, durch nicht einwandfreie Milch, aber auch durch Zerfallsprodukte. Sie äußern sich u.a. durch Schreien der Welpen, Verdauungsstörungen mit Blähungen, Bauchweh u.a. Hier ist ein sofortiges Absetzen erforderlich und die Ernährung mit Milchaustauscher fortzuführen. Wie schon vorher gesagt, sollten die Welpen nicht voll satt gefüttert werden, um die Kapazität der Verdauungsenzyme nicht zu überschreiten. Erkennbar wird dies an der Färbung des Kotes: er wird erst grünlich, später dann grau-weiß.

Mutterlose Aufzucht: Sie ist einfach, wenn die Hündin weiterhin das Putzen / Massieren übernimmt und nur gefüttert werden muss. Ohne Hilfe der Mutterhündin Muss der Züchter außer für die Ernährung auch für den Kot- und Harnabsatz sorgen, sowie für eine optimale Wärme. Die Zufütterungsmenge sollte in 24 Stunden – verteilt – etwa 15 – 20 % des Körpergewichtes betragen. Die Größe des Flaschensaugloches sollte so bemessen sein, daß pro Sekunde etwas 1 tropfen herauskommt, um ein Verschlucken zu vermeiden. Das ist wichtig, weil der Welpe bis zum 6. Lebenstag noch keinen Hustenreflex hat!

Als Milchersatz können Milchaustauschpräparate eingesetzt werden, zur Not auch selbstzubereitete Milchmischungen (schwierig). Bei Blähungen sind zu empfehlen: SAB simplex Tropfen.

Bei Mehrlingsgeburten kommt es naturgemäß auch immer wieder zu Mißbildungen. Hier ist zu unterscheiden zwischen erblichen und nicht-erblichen, wobei ebendiese Unterscheidung oft schwierig ist.

Beispiele für Mißbildungen, teils als Hemmungsmißbildung bezeichnet,:

Spida bifida, Lippen-Kiefer-Gaumenspalte. Hier ist nicht immer eine genetische Ursache anzunehmen. Vorbeugen durch Folsäuregaben war nicht immer erfolgreich. Gaumenspalten können durch Cortison und einige Mycotica (Antipilzmittel) ausgelöst werden.

Sogenannte Schwimmerwelpen können bei nicht zu starker Ausprägung der flachen Köperform und der abstehenden Gliedmaßen durch physiologische Methoden therapiert werden. Der Erfolg ist aber nicht immer wunschgemäß.

Weitere Mißbildungen: Siamesische Zwillinge, ausgesackte Speiseröhre, fehlenden Haut-/Fellteile usw.

Infektionserkrankungen – Wege, Zeitpunkt, Prophylaxe:

Mutter: Gebärmutter, Scheidensekret, Milchsekret, Mundschleimhaut, Fellkontakt.

Umwelt: Besuche, Hospitalismus (z.B. übertragene Infektionen, was u.U. auch von Resistenzen begleitet werden kann; Escherichia coli, was bei Mensch und Hund auftreten kann und auch gegenseitig übertragen wird; Mastitis. Hier sind die Welpen sofort abzusetzen.)

Septikämie (Blutvergiftung): Verlauf sehr rasch tödlich; lokal begrenzte Infekte: Darm, Lunge, Haut, Organe.

Therapie: Antibiotika, Resistenztest durchführen lassen.

Desinfektion der Vagina, Verabreichung von Paramunitätsinducern, Plasmatherapie (Blutplasma).

Infektiöse Durchfallerkrankungen:

Auslöser bakterieller Art:

Escherichia coli, Staphylococcen, Campylobacter, Salmonelle, Proteus.

Auslöser viraler Art:

Herpes canis, Parvo 1, Rotaviren, Coronaviren.

Auslöser parasitärer Art:

Protozoen (Coccidien, Giardien), Nematoden.

Nichtinfektiöse Erkrankungen:

Ernährungsbedingte Durchfälle, toxisches Milchsyndrom, Glycogenspeicherkrankheit angeboren.

Therapiemöglichkeiten – außer Antibiotika – von bakteriellen Infekten:

B-Vitamine, Mutterhündin kontrollieren und therapieren (empfehlenswert: von der gesunden Mutter Blutplasma anfertigen lassen und bei einem Infekt oral verabreichen), Paramunitätsinducer, Elektrolyte, Perenterol.

Unverdauliche Ergänzungsfuttermittel bei Welpen meiden!

Hinweis. Es besteht eine große Resistenz von E.Coli gegen Antibiotika, allenfalls kann noch Polymyxin B oder Amoxicillin eingesetzt werden.

Lokale Hautinfektionen:

Nabel, Pfoten, Übertragung von Keimen durch Lecken der Mutter zunächst an der Vulva, After und danach an den Welpen.

Virusinfektionen:

Infektiöses Welpensterben = Herpes Canis: ausgelöst durch erwachsene Dauerausscheider über das Nasensekret, den Speichel, das Scheidensekret.

Herpes Canis Viren benötigen zur Vermehrung eine Temperatur von bis zu 35 °C, werden aber ab 38°C instabil und sterben ab. Herpes-Viren  führen zu Organversagen. Gefördert wird die Erkrankung durch zu geringe Körpertemperatur, ein mangelhaftes Immunsystem. Die Inkubationszeit beträgt etwa 6 – 10 Tage. Krankheitszeichen sind Saugunlust, erschwerte Atmung, Schmerzen, Krämpfe. Dauer 1 – 3 Tage, danach sterben die Welpen, wenn eine Therapie nicht anspricht.

Behandlung: Umgebungstemperatur erhöhen, gäbe von Serum von Hunden mit einem nachgewiesenen Titer. Erfolg: Antikörper müssen von den Welpen über die Muttermilch aufgenommen werden (passiver Schutz). Die Mutter sollte mit einem Paramunitätsinducer in den ersten 10 Tagen der Läufigkeit geimpft werden. Die 2. Impfung erfolgt etwas 2 Wochen vor dem Geburtstermin.

Der pathologische Nachweis einer Herpes-Can-Infektion zeigt eine Zerstörung des Nieren- / Lebergewebes.

Infekte bei älteren Welpen:

Infektiöse Tracheobronchitis (sog. Zwingerhusten), Parainfluenzavieren, Bordetellen, Mycoplasmen.

Erscheinung: Trockener Husten, Augen-Nasenausfluß, Fieber, starke Störung des Allgemeinbefindens.

Behandlung: Hustenmittel, Antibiotika, Rotlicht, ggfls. Röntgen der Lunge.

Prophylaxe: Eine Impfung ist nur bedingt Wirksam (Zwingerhusten).

Spezielle Infektionsgebiete:

Haut: Juvenile Zellulitis. Sie ist immuninduziert. Alter: Von 3 Wochen – 12 Monate. Vorkommen bei bestimmten Rassen, es sind auch meist mehrere Welpen betroffen. Klinisches Bild: Bläschen an Augenlidern, Lippen oder Anus. Therapie Antibiotika kombiniert mit Prednisolon. Prognose: Gut.

Nieren: Fehlen dieses Organs (Beagle, Dobermann)

Nierenunterentwicklung, chronisches Nierenversagen (Boxer u.a.) Zystennieren.

Harnwege: Nicht angelegte Harnleiter (Labrador, andere Retriever, Foxterrier u.a.) Harninkontinenz: Therapie nur chirurgisch

außerdem: Infektionen, Abwehrdefekte, Steine. Bei letzteren äußert sich dies durch Harndrang, Blutharn, viel Durst.

Therapie: Harnuntersuchung. Medikamentengabe (u.a. Antibiotika), Harnansäuerung durch Futtermittelzusätze. Zu beachten ist, daß Welpen anders als erwachsene Hunde behandelt werden müssen.

Schwimmerwelpen: Hier handelt es sich um verschiedene Störungen: Nerven/Muskelerkrankungen. Klinisches Bild: Die Welpen können mit 2 Wochen noch nicht laufen. Sie „paddeln“.

Therapie: Brustverband, Beine in kurzem Abstand zusammenbinden, so daß sie nicht mehr auseinandergleiten können und der Hund auf dem Bauch liegt.

Kryptorchismus: Der Hodenabstieg erfolgt normalerweise bis zur 8. Woche am Hodenband in den Hodensack (Skrotum). Im Extremfall kann das bis zu 6 Monaten dauern.

Erscheinungsbild: einer oder beide Hoden befinden sich in der Bauchhöhle oder im Leistenkanal. Es gibt auch Hoden, die zwischen Hodensack und Leistenspalt pendeln, sich also nicht im Skrotum festsetzen. Des Weiteren gibt es Hodenektopie: Hier hat sich der Hoden vom Band gelöst und vagabundiert irgendwo im Körper.

Bei der Beurteilung des Hodenstatus ist insofern Vorsicht angesagt, als daß die noch kleinen absteigenden Hoden leicht mit den beidseitigen Lymphknoten zu verwechseln sind. Im Zweifelsfall den Welpen nach etwas 14 Tagen nochmals kontrollieren.

Juvenile vaginitis: Darunter versteht man einen Scheidenausfluß beim älteren Welpen / Junghund. Das ist etwas lästig, aber harmlos und verschwindet meist nach der 1. Läufigkeit. Die Gebärmutter ist nicht betroffen.

Parasiten: Spulwürmer: sie siedeln sich im Magen-Darm-Trakt an. Die Übertragung erfolgt intrauterin. Entwurmung: mindestens 3 x.

Hakenwürmer: Auch hier erfolgt die Übertragung intrauterin über die Mutter-Kind-Schranke, die Milch. Im Kot sind sie kaum nachzuweisen. Die Entwicklungsstadien nisten in den verschiedenen Organen, die Würmer aber im Darm

Bekämpfung: Welpen: Pyranthel-Paste 5 mg/kg KW für 2 Tage; Ferbendazol 50 mg an je 3 Tagen, Febantel und Pyrantel: 1 x 15 mg + 5 mg verabreichen. Drontal (nach Absprache mit dem Tierarzt) möglich.

Wichtig: mit den Welpen muss auch die Hündin entwurmt werden!

Risikogruppe: Freilaufende Hunde ohne Kontrolle, Jagdhunde: Entwurmung alle 4 Wochen auch gegen Bandwürmer;

Hunde ohne Kontakt zu Mäusen, Kot und infizierten Artgenossen: Entwurmung etwas 2 x pro Jahr.

Gegen Giardien: Panacur

Gegen Kokkzidien: Baycox.

Impfungen:

Aufgrund neuester Untersuchungen (Antikörpertiter) ist von der Impfkommission ein neues Impfschema erstellt worden. Es berücksichtigt, daß durch den maternalen Antikörperschutz eine Impfung sinnvollerweise erst später erfolgen sollte.

·         Grundimmunisierung: ab der 8. Woche:

Bei vorliegen eines geeigneten Impfstoffes kann ab der 12. Woche auch gegen Borrelien geimpft werden.

Hinweis: trotz Impfung gegen Leptospirose und Borrelien kann der Hund erkranken.

Für Hunde, die mit stehenden Gewässern, Ratten und Mäusen Kontakt haben (u.a. auch Jagdhunde) ist es ratsam, die Impfung gegen Leptospirose alle 6 -9 Monate zu wiederholen, da der Impfschutz nur solange gesichert ist. Achtung: Leptospirose kann auch der Mensch bekommen!

Auslandsreisen: Rabies (Tollwut) jährlich, ferner Impfung gegen Parainfluenza, Borrelien.

Zuchthündinnen: hier empfiehlt sich die jährliche Impfung ca. 14 Tage vor dem Deckakt.

Die seit neuestem angebotene und 3 Jahre gültige Tollwutimpfung kann nicht in Kombination mit anderen Impfstoffen verabreicht werden, sonder erfolgt separat.

Bordetella-Parainfluenza-Impfung: erfolgt als Intranasale Verabreichung schon vor der 8. Lebenswoche (bei Bedarf).

Eine Impfung gegen Coroaviruskomponenten kann derzeit nicht empfohlen werden.

 

 

Protokoll für die Landesgruppe Hessen:

Ingrid Klann

Barbara Ossig

Winfried Löw

Dieter Eckerdt